Spende von Ehepaar Münch für Kinder und Jugendliche

30. November 2020

Foto (von links nach rechts): Mariano Lopez, Dr. Elke Münch, Dr. Volker Münch. Im Vordergrund Hündin „Gretchen“

BINGEN – Sie weiß, wovon sie redet: Dr. Elke Münch ist vielen Bingern noch als langjährige Schulleiterin der Rupertus-Hauptschule bekannt. Nach 31 Jahren im Schuldienst kann die engagierte Lehrerin einschätzen, welche Herausforderung die Corona-Pandemie für die Schülerinnen und Schüler bedeutet. Frau Dr. Münch erkennt die Probleme – und packt sie gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Volker Münch an: schnelle und unbürokratische Hilfe wollten sie bieten.
So konnte sich jetzt Mariano Lopez, Bereichsleiter der Kinder- und Jugendhilfe St. Hildegard, über eine Spende von 5000,- Euro des Ehepaars freuen. Die Spende wurde bereits sachgebunden investiert: In zehn Notebooks und dazu passender Software, die von den Kindern der Wohngruppen der Jugendhilfeeinrichtung mit Hauptsitz auf dem Rochusberg genutzt werden. Ein echter Gewinn für die Schülerinnen und Schüler in Zeiten, in denen die digitale Wissensvermittlung so rasant an Wichtigkeit gewonnen hat. Mariano Lopez unterstrich: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Kinder und Jugendlichen digital auf dem Laufenden bleiben.“
„Ich war immer gerne an der Rupertus-Schule und habe über all die Jahre einen intensiven Kontakt mit der Kinder- und Jugendhilfe gepflegt“, blickte Dr. Elke Münch zurück. Und für sie war klar: Diese Verbindung bleibt bestehen. So entschied sich das Ehepaar Münch vor einiger Zeit, eine Stiftung zugunsten der Kinder- und Jugendhilfe St. Hildegard zu gründen. Die Computer-Ausstattung ist also erst der Anfang der Unterstützung, die Mariano Lopez und seine Kolleginnen und Kollegen von der „Dr. Elke und Dr. Volker Münch- Stiftung“ erwarten dürfen. Übrigens: Nicht nur bei Frau Dr. Münch hat der Beruf zu besonderer Großzügigkeit geführt. Auch Dr. Volker Münch ist als immer noch aktiver Patentanwalt von diesem ganz besonderen „Großzügigkeits-Virus“ befallen: Eine weitere Stiftung des Ehepaares bei der Gesellschaft deutscher Chemiker e.V. unterstützt junge Forscher und Wissenschaftler bei der nicht ganz billigen Anmeldung von Patenten.
Warum sie das tun, dafür haben die Münchs eine ganz einfache Antwort: „Wir können es uns nach einem arbeitsreichen Leben leisten und wollen etwas für die junge Generation tun!“

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